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Als Ausweichraum bei extrem schlechtem Wetter
soll das Foyer im Wohnheim für Behinderte der Stiftung Kinderhilfe in der
Lützowstraße dienen. betreut werden soll die Gruppe von einer Erzieherin und
einer Kinderpflegerin. Im Waldkindergarten können die
Mädchen und Buben Dinge, die sonst oft nur aus dem Bilderbuch bekannt sind,
eigenständig entdecken und mit allen Sinnen erfahren. Das Zusammenwirken von
Tieren und Pflanzen im Ökosystem wird deutlich. Gespielt
wird mit dem vorhandenen Material wie Stöcken, Zapfen, Blättern oder Wurzeln.
Nicht das Konsumieren, sondern die eigene Kreativität und Fantasie sind
gefordert. Im Wald ist oftmals die Mithilfe der anderen Kinder notwendig,
wodurch Sozialverhalten eingeübt wird. Zwar haben die Mädchen und Buben viele
Freiräume, um ihre eigene Entwicklungen und Entdeckungen zu machen. gleichzeitig
müssen aber beim Spielen im Wald auch regeln eingehalten werden, etwa dass sie
Kinder in Sichtweite der Gruppe bleiben. "Rund fünf
Stunden werden sich die Kinder im Freien aufhalten", sagt Bethke. Bei Wind und
Wetter im Wald - das stärkt das Immunsystem, was zu weniger Krankheiten führt.
Zudem kann der natürliche Bewegungsdrang ausgelebt und die psychomotorische
Entwicklung gefördert werden. Interessierte, die noch mehr Informationen
wünschen, können sich an Luisa Wolf oder Sandra Bethke wenden.
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