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Kinderärzte ärgern sich über die
Pisa-Studie
Mit freundlicher Genehmigung der Neuburger Rundschau
Mediziner beklagen Konzentration auf intellektuelle
Fähigkeiten:
Stillsitzen schadet nur
Kinderärzte und Sportmediziner haben die einseitige
Konzentration der Pisa-Studie auf die intellektuellen Fähigkeiten der Kinder
kritisiert. "Kinder und Jugendliche waren körperlich noch nie so inaktiv wie
heute, " heißt es in einer Resolution von Sportmedizinern und Kinderärzten, die
in Osnabrück vorgestellt wurde. Dabei lernten Kinder, die ihren Bewegungsdrang
ausleben könnten, vie besser als ihre "unbewegten" Mitschüler. "Pisa lässt die
ganzheitliche Bildung junger Menschen weitgehend unberücksichtigt", erklärte der
Präsident der Deutschen Adipositas Gesellschaft, Professor Alfred Wirth. Die
körperliche und psychosoziale Entwicklung der Kinder und jugendlichen sei aber
ebenso wichtig. Der Göttinger Sportwissenschaftler Professor Jürgen Schröder
betonte, es könne nicht angehen, dass man Kleinkindern mühsam das Laufen und
Sprechen beibringe, um ihnen dann in der Schule zu befehlen, stillzusitzen und
den Mund zu halten.
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