Bilanz nach eineinhalb Jahren Naturkindergarten (Teil 1)

(von Andrea Kerstan)

Von Anfang an liebäugelten wir mit dieser wohnortnahen Alternative zum Regelkindergarten, weil wir von den Vorteilen des Waldkindergarten-Konzepts überzeugt waren und sind. Umso mehr freuten wir uns über die Zusage einen Platz für Felix zu erhalten. Felix geht nach wie vor jeden Tag sehr gerne, keinesfalls darf ich einen Arzttermin o.ä. auf einen Vormittag legen. Es gefällt ihm sehr, dass er seinen Interessen nachgehen kann, wie z. B. sägen oder schnitzen - so bekomme ich individuell verzierte Schuhsohlenauskratzer geschenkt für Regenwetterdreckstiefel sehr zu empfehlen). Auch Rollenspiele sind im Wald zu allen nur denkbaren Themen möglich und werden ausgiebig praktiziert - vom Holzfäller bis zur Mehlfabrik.